Neue Veröffentlichung mit Beteiligung von zwei D.E.G.-Mitgliedern erschienen!

21. Januar 2026

Jüngst ist eine neue Veröffentlichung über die Ergebnisse des „Important Shark and Ray Areas“ (ISRA)-Projekts für die Region des westlichen Indischen Ozeans (inkl. Rotes Meer, Persischer Golf und Arabische See) publiziert worden, an der auch zwei D.E.G.-Mitglieder (Julia Spaet, Peter Gausmann) mitgewirkt haben. Das ISRA-Projekt, ins Leben gerufen von der IUCN SSC Shark Specialist Group, hat sich zum Ziel gesetzt, essenzielle Lebensräume von Elasmobranchiern und Chimären zu identifizieren und kartographisch zu erfassen, um diese Gebietsdarstellungen wichtigen Akteuren im Meeresnaturschutz als Entscheidungshilfe bei Planungen an die Hand zu geben. Im Fokus stehen hierbei insbesondere Planungen zur Ausweisung von Schutzgebieten (Marine Protected Areas – MPAs) sowie zu Fischerei- und Managementplänen für bestimmte Gebiete.

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Publikationsvorstellung

27. Dezember 2025

Jüngst wurde eine Studie der Wissenschaftler und Hai-Forscher Yannis P. Papastamatiou, Charlie Huveneers, Laurent Ballesta, Serge Planes und Johann Mourier über „Super-Habitate“ in der Zeitschrift „Biological Conservation“ veröffentlicht:
Papastamatiou, Y. P., Huveneers, C., Ballesta, L., Planes, S. & Mourier, J. (2025): Marine predator super-habitats: Channels used for foraging, resting, mating, and parturition in sharks. – Biological Conservation 311: 111446. https://doi.org/10.1016/j.biocon.2025.111446

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Neuer Artikel über den Bullenhai in Lateinamerika veröffentlicht

18. Dezember 2025

Der Bullenhai (Carcharhinus leucas; manchmal auch Stierhai oder Gemeiner Grundhai genannt) ist eine euryhaline Hai-Art, die zumeist in flachen, küstennahen Gewässern in Wassertiefen von 0-30 m vorkommt. Als Spitzenprädator ist diese Art für die Regulierung mariner Ökosysteme und Nahrungsnetze von enormer ökologischer Bedeutung. Seine osmoregulatorischen Fähigkeiten ermöglichen es dieser Art, auch in Gewässer mit niedrigem Salzgehalt und sogar in reines Süßwasser (0 ‰ Salzgehalt) vorzudringen. Insbesondere die juvenile Altersklasse wandert in Flussmündungen und damit assoziierte Flussysteme und Binnenseen ein, da diese die Aufzuchtgebiete darstellen, wo sie vor marinen Prädatoren (insbesondere anderen Hai-Arten) geschützt sind, die ihnen nicht in diese Lebensräume folgen können. Seine Eigenschaft, insbesondere küstennahe Lebensräume zu nutzen, macht den Bullenhai besonders empfindlich für Veränderungen von Lagunen, Buchten, Estuaren, natürlichen Flussystemen und Binnengewässern, so dass diese Art besonders von siedlungsbedingten Bauaktivitäten an der Küste betroffen ist. Gemeinsam mit dem nach wie vor anhaltenden hohen Fischereidruck hat dies dazu geführt, dass die Art heute weltweit gefährdet ist (IUCN Rote-Liste-Status “Vulnerable”).

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